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Qualitätsberechnung
Die Qualität der Netze auf Ihrem PC und die Qualität der Prognosen
auf den Internet-Seiten sind verschiedene Dinge: Die Qualität des Netzes (sichtbar
in der Bildschirmschoner-Grafik links oben) wird aus Kontrolldaten in der
Vergangenheit ermittelt und zeigt in einer definierten Skala, wie gut das von
Ihnen berechnete Netz ist. Die Prognose-Wahrscheinlichkeiten auf der
Website in Prozent zeigen dagegen an, wie oft die dort veröffentlichte
Prognose in der letzten Zeit zugetroffen hat (in %). Das erlaubt eine Aussage
darüber, wie wahrscheinlich (im Rahmen einer bestimmten Toleranz) es ist, dass
die Vorhersage auch eintritt.
Die Qualitäts-Bewertung der Prognosen en detail:

Die Trefferquote der Prognosen (Qualität), die ein Maß für die künftige
Zuverlässigkeit ist, wird mit zwei Prozentzahlen ausgedrückt, direkt
in der nächsten Spalte hinter den jeweiligen Prognosen: Zwei zweistellige
Zahlen xx/yy, wobei xx die Tendenz-Treffer-Quote und yy
die Korridor-Treffer-Quote in Prozent sind. Man muss mit diesen Werten
allerdings etwas vorsichtig sein: Sie sagen aus, wie gut unsere Prognosen in
der Vergangenheit waren - wenn sich beispielsweise grundsätzliche Veränderungen
in der Zwischenzeit ergeben haben, kann das für die Zukunft anders aussehen.
Aber es ist schon ein guter Hinweis, um auch künftig eine gute Qualität
erwarten zu können. Zu den Werten im Einzelnen:
Die Tendenz-Qualität (vordere Zahl) ist ganz einfach: Die sagt aus,
wie viele der Prognosen während der letzten 25 Handelstage in der einfachen
Aussage "steigt" oder "fällt" richtig waren. Wir haben die Tendenz-Qualität
eingeführt, weil sie dem Wahrscheinlichkeitsverständnis der meisten Nutzer näher
liegt als die Korridor-Qualität (siehe unten). Würden wir würfeln oder raten,
so würde bei der Tendenz immer ein Wert um die 50 % stehen ("Rauschen").
Alle größeren Werte sind Prognose-Erfolge der Netze. Wir sind dabei ganz hart:
Wenn eine Prognosen eine Steigerung von +0,1 % voraussagt, wir aber -0,1 % vorhergesagt
haben, bewerten wir die Tendenz als falsch - obwohl das Netz gut ist, denn die
Abweichung von 0,2 % ist wirklich unbedeutend. Aber irgendwo muss man die Grenze
eben ziehen. Das ist übrigens auch der seltene Fall, dass die Tendenz-Qualität
auf "nein" steht, die Korridor-Qualitätsprüfung aber "ja" ergibt - nämlich für
den Korridor "seitwärts" (-0,3 bis +0,3 % bei Tagesprognosen).
Die Korridor-Qualität (hintere Zahl) dagegen zeigt, wie genau
die Prognosen sind. Wir haben dazu die Prognosen in sieben Korridore
eingeteilt: Neben der Bewegung seitwärts (kaum Kursänderung) gibt es leicht,
mäßig und stark steigend bzw. fallend. Eine Prognose gilt als zutreffend,
wenn sie die richtige Stufe getroffen hat, Treffer in den Nachbarkorridor
werden als halbe Treffer gewertet. Die Korridore sind nach den realen
Marktbewegungen definiert - aus unseren historischen Daten wurden sie so festgelegt,
dass auf jeden der sieben Korridore im Schnitt auch ein Siebtel der Treffer
entfällt. Damit ist die Einschätzung "steigt oder fällt leicht, mäßig, oder
stark" bzw. "seitwärts" auch so objektiv wie möglich. Eine leichte Verschiebung
dieser Wahrscheinlichkeiten ergibt sich natürlich aus der unterschiedlichen
Volatilität der Werte (z.B.: mehr Extremtreffer im Nemax), aber es wäre viel
zu kompliziert, das jedem einzelnen Fall anzupassen - man würde die Übersichtlichkeit
verlieren, müsste die Werte dauernd anpassen (und dabei ginge auch die Vergleichbarkeit
verloren!) und seitenweise Erklärungen dazuliefern. Das wäre nicht praktikabel.
Die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Korridor zu treffen, beträgt 1/7, wenn
man die Nachbarkorridor-Halbtreffer dazurechnet, dann ergibt sich für die Korridorqualität
eine statistische Trefferchance von 13/49, da die Extremwerte (stark steigend
oder fallend) nur einen inneren Nachbarkorridor haben. Insgesamt entspricht
das also einer statistischen Korridorqualität von 26,53 % ("Rauschen").
Alle höheren Treffer-Prozentzahlen sind Prognose-Erfolge der Netze. Die verschiedenen
Korridore hinterlegen wir zur Verdeutlichung mit passenden Farben (gründ für
steigend, rot für fallend) - eine Erklärung zu
den Farbcodes der Prognosen finden Sie hier.
Zur Qualitätsberechnung des Netzes (Schoner-Wabe
links oben):
Die Qualitätskurve steigt während des Trainings des Netzes an. Gemessen wird
die Prognoseleistung anhand von zufällig aus den gesamten Kursdaten ausgewählten
Zeitabschnitten. Das Netz wird darauf angesetzt und die Abweichung vom wirklichen
historischen Wert in % ermittelt. Dargestellt werden nur Fehler, die kleiner
als 10 % sind. Die Kurve ist quadratisch aufgetragen, weil so die Bewegungen
bei höherer Qualität leichter wahrgenommen werden kann. Für mathematisch Interessierte
lautet die Formel genau:

Wobei x die durchschnittliche Abweichung der Prognose vom realen Kurswert in
% ist, f(x) dann die Qualität der Berechnung.
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